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Arbeitsbereich Internationales Management
Universität Hamburg
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Forschungsprojekt: Mobile Commerce

  Mobile Content

Mobile Informationsdienste als Angebot von Zeitungs- und Zeitschriftenverlagen

[ Florian Fiedler ]

Nach zwischenzeitlicher Zurückhaltung vertreibt mittlerweile eine zunehmende Zahl von Zeitungs- und Zeitschriftenverlagen (ZZV) redaktionelle Inhalte über das mobile Internet. Insbesondere unter den Marken von Zeitschriften werden Inhalte im Rahmen des so genannten „Cross-Media-Publishing“ zusätzlich für mobile Endgeräte angeboten. Im Gegensatz zum Vertrieb über das stationäre Internet werden diese Inhalte größtenteils als so genannter „Paid Content“ offeriert. Auf diese Weise werden die Erlöse direkt über Nutzungsentgelte generiert, so dass die Verlage in diesem Vertriebskanal unabhängig sind von häufig stark schwankenden Werbeerlösen.

Aufbauend auf den Begriff „Content“ für Inhalte des stationären Internet hat sich in Literatur und Sprachgebrauch die Bezeichnung „Mobile Content“ etabliert. Darunter werden alle digitalen Inhalte verstanden, die mit Hilfe von mobilen Endgeräten ubiquitär abrufbar sind. Dies umfasst die Inhalte mobiler Internetseiten, die mit Hilfe der Darstellungsstandards WAP oder i-mode den Nutzern des mobilen Internet angeboten bzw. mit Hilfe von SMS oder MMS vertrieben werden. Neben den redaktionellen Inhalten der ZZV werden unter dem Begriff Mobile Content aber auch Musik und Videos sowie der Download von Spielen, Klingeltönen und Logos subsumiert.

Diese Studie definiert den Begriff „mobile Informationsdienste“ als Teilbereich von Mobile Content. Der Fokus liegt dabei auf dem (potenziellen) Angebot deutscher Zeitungs- und Zeitschriftenverlage.

Ziele der Studie sind die Ermittlung der Potenziale von mobilen Informationsdiensten für deutsche ZZV und die kritische Analyse der Erfolgsaussichten solcher Angebote.

Auf der Angebotsseite wird hierfür eine Übersicht über die Marktstruktur ermittelt und es werden potenzielle Angebotsformen und Erlösmodelle für ZZV identifiziert. Zudem werden Kosten und Erfordernisse für die Erstellung mobiler Informationsdienste diskutiert sowie potenzielle Hindernisse für die Marktentwicklung analysiert.

Auf der Nachfrageseite werden neben den Besonderheiten in der Nutzung mobiler Informationsdienste unter anderem die Präferenzen (potenzieller) Nutzer untersucht.

Diese Studie ist Teil des Forschungsprojekts „Perspektiven des Mobile Commerce in Deutschland“. Das Projekt wurde vom Arbeitsbereich Internationales Management der Universität Hamburg initiiert und wird geleitet von Dr. Stephan Buse. Verantwortlich für den Teilbereich „Mobile Informationsdienste“ ist Florian Fiedler.

Für weitere Informationen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung:

     Dr. Stephan Buse:     stephan.buse@tu-harburg.de
    
     Florian Fiedler
:           florian.fiedler@mobile-prospects.de