Forschungsprojekt: Mobile Commerce
Unterhaltungsangebote
haben innerhalb kurzer Zeit einen
weitreichenden Einzug in den Alltag vieler Mobilfunknutzer gehalten.
Innerhalb
des deutschen Mobile Commerce-Marktes zählen Entertainment Dienste
inzwischen
zu den am weitesten verbreiteten Applikationen und sind für die
größten
Umsatzbeiträge dieser jungen Branche verantwortlich. Obgleich sie
in der betreffenden
Literatur vielfach lediglich als ein Teilaspekt in den Bereich der
Mobile
Content-Angebote subsumiert werden, erscheint es sinnvoll, sie als
eigenständiges Marktsegment zu betrachten. Auch geht mit dieser
Einordnung eine
klare Abgrenzung zu den von Zeitungs- und Zeitschriftenverlagen mobil
vertriebenen redaktionellen Inhalten („Mobile Informationsdienste“)
einher. Für
sie gelten in weiten Teilen differierende Marktbedingungen.
Unter
dem Begriff Mobile Entertainment sollen folglich
alle über ein Mobilfunknetz vermittelte und auf zugehörigen
Endgeräten
ubiquitär abrufbare Inhalte verstanden werden, die
ausschließlich oder hauptsächlich
zu Unterhaltungszwecken dienen. Im Gegensatz zum stationären
Internet werden
diese Applikationen in aller Regel entgeltlich offeriert. Hierdurch
konnten
sich Geschäftsmodelle entwickeln, die schon heute teilweise
erhebliche
Erlösvolumina generieren. Die zugehörigen Angebote lassen
sich in die folgenden
Dienstekategorien differenzieren:
- Mobile
Audiodienste
- Mobile
Spiele
- Mobile
Logos
- Mobile
Videos
- Location
Based Services (mit Entertainment-Bezug)
- Mobile
Betting und Auktionen
Das
Ziel der Studie liegt in der Ermittlung der
Marktpotenziale für Mobile Entertainment in Deutschland sowie
einer kritischen Betrachtung
der Geschäftsmodelle, auf denen die jeweiligen Dienste basieren.
Hierfür wird
sowohl eine Analyse der Angebots- als auch der Nachfrageseite der
jeweiligen
Marktsegmente durchgeführt. Neben einer Betrachtung der
Wertschöpfungsketten
werden ebenfalls auf internationalen Referenzmärkten gewonnene
Erfahrungen sowie
mögliche die weitere Entwicklung hindernde Faktoren
berücksichtigt. Die Befragung
ausgewählter Experten sowie eine empirische Untersuchung der
Kundenpräferenzen
runden die Analyse ab und ermöglichen eine Einschätzung der
Erfolgsaussichten
der angebotenen Dienste. Auf dieser Grundlage wird es möglich
sein,
wissenschaftlich fundierte Handlungsempfehlungen für Unternehmen
des Mobile
Entertainment-Sektors abzugeben.
Diese
Studie ist Teil des Forschungsprojekts „Perspektiven des Mobile
Commerce in Deutschland“. Das Projekt wurde vom Arbeitsbereich
Internationales
Management der Universität Hamburg initiiert und wird geleitet von
Dr. Stephan
Buse. Verantwortlich für den Teilbereich „Mobile Entertainment“
ist Karsten
Siegmund.
Für
weitere Informationen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung:
Dr. Stephan Buse:
Stephan.Buse@tu-harburg.de
Karsten
Siegmund: Karsten.Siegmund@public.uni-hamburg.de
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